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Bericht der WAZ / Herrenessen 2017


Foto: WAZ / Stephan Eickershoff
Geballte Prominenz (vorne v.l.): Alexander Graf von Schwerin, NRW-Innenminister Ralf Jäger,
1. Hofmarschall Kai-Uwe Otto, Präsident Helmut Kellermann, Prinz Mark I., Steag-Chef Joachim Rumstadt,
2. Hofmarschall Benjamin Reher (hinten v.l.), Ehrenpräsident Eugen Hahn und OB Sören Link.

Steag-Chef ist Ehrenoffizier der Duisburger Prinzengarde

„Korps à la suite“ der Duisburger Prinzengarde ist um ein weiteres prominentes Mitglied reicher: Steag-Chef Rumstadt ist nun Ehrenoffizier.

Einmal im Jahr immer zur Karnevalszeit treffen sich die Mitglieder des ehrenwerten „Korps à la suite“ der Duisburger Prinzengarde zu ihrem traditionellen Herrenessen. So war es auch am Wochenende, als zahlreiche Korps-Angehörige, zum großen Teil in ihrer schmucken Gala-Uniform, der Einladung in das Wyndham Hotel Duisburger Hof gefolgt waren. Unter anderem hatten der ehemalige Weihbischof von Essen, Franz Grave, NRW-Innenminister Ralf Jäger, der CDU-Bundespolitiker Karl-Josef Laumann, Duisburgs OB Sören Link und Schauspieler Horst Naumann („Traumschiff“) den Weg in Duisburgs gute Stube gefunden, die in den Jahren zuvor bereits zu Ehrenoffizieren ernannt worden sind. Seit der Gründung des Korps im Jahr 1991 werden auf diese Weise Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ausgezeichnet, die einen besonderen Bezug zur Stadt haben, wie Präsident Helmut Kellermann erläuterte. Auch in diesem Jahr wurde der Kreis der Ehrenoffiziere mit dem STEAG-Manager Joachim Rumstadt wieder um ein prominentes Mitglied erweitert. Die Laudatio hielt Alexander Graf von Schwerin. Der Ehrengeneralmajor stellte den Top-Manager als einen liebevollen Familienmenschen vor, der feste Wertvorstellungen habe und diese auch - privat und beruflich - lebe.

Lob für die Gelassenheit der Menschen im Revier
In seiner Dankesrede ging Joachim Rumstadt direkt zu Beginn auf die derzeitige politische Großwetterlage ein und lobte die Gelassenheit der Menschen im Revier: „Das Ruhrgebiet war stets tolerant, hier leben immer schon Menschen aus vielen Ländern zusammen, ohne dass es dadurch zu Konflikten kommt.“ Und Duisburg sei eine „ehrliche, eine arbeitende Stadt“. Der Vorstandsvorsitzende des Energieriesen nutzte dann aber die Möglichkeit, in seiner Rede „ziemlich humorlos“ mit der Energiepolitik der Bundesregierung ins Gericht zu gehen, die aus seiner Sicht unausgegoren, nicht zu Ende gedacht und viel zu teuer sei. Am Ende bedankte er sich bei den Verantwortlichen der Prinzengarde: „Ich bin stolz, jetzt dazu gehören zu dürfen.“

Zu Ehrenrittmeistern ernannt
Thomas Diederichs, Vorstandssprecher der Volksbank Rhein-Ruhr, und der Dinslakener Unternehmer Leonhard Trenz wurden zu Ehrenrittmeistern ernannt.

Volker Poley

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